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30. Juni 2022

Versteckte Allergene in Lebensmitteln - was Hersteller wissen müssen

versteckte Allergene

Die strengen Regeln in der Allergenkennzeichnung von Lebensmitteln sorgen für Transparenz. Eine vollständige Sicherheit bieten sie jedoch nicht.

Gut drei Millionen Menschen in der Schweiz haben eine Nahrungsmittelintoleranz oder eine Lebensmittelallergie. Besonders häufig betroffen sind Kinder und Jugendliche. Um Risiken auszuschliessen und allergische Reaktionen zu vermeiden, bleibt Allergikern häufig nur, bestimmte Nahrungsmittel von ihrem Speiseplan zu streichen. Dafür müssen sie aber genau wissen, was in den Produkten enthalten ist. Zwar gibt es eine lebensmittelrechtliche Kennzeichnungspflicht für die häufigsten Allergene in Lebensmitteln, doch vollständig verlassen können sich Allergiker auf die Angaben in der Zutatenliste leider nicht. Vor allem bei verarbeiteten Lebensmitteln und bei Gewürzmischungen lohnen sich der genaue Blick und das Wissen, dass sich Allergene häufig auch hinter anderen Begrifflichkeiten verstecken können.

Die häufigsten Allergene in Lebensmittel

Eine Allergie ist eine überschiessende Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose, fremde Stoffe. Häufige Allergieauslöser sind beispielsweise Eiweisse, Pollen, Hausstaubmilben oder eben bestimmte Nahrungsmittel. Kommen Betroffene mit den Allergenen in Kontakt, reagiert der Körper, indem der Organismus versucht diese abzuwehren. Es kommt zur allergischen Reaktion. Lebensmittelallergien können sich durch Magen-Darm-Beschwerden, Atemwegsbeschwerden oder Hautausschläge äussern. In seltenen Fällen kann es zu einem Abfall des Blutdrucks kommen und zu einem anaphylaktischen Schock.

Theoretisch können viele Lebensmittel Allergien auslösen. In der Praxis sind aber einige wenige Nahrungsmittel für mehr als 90 Prozent der Allergien verantwortlich. Dazu gehören unter anderem Kuhmilch, Eier, Erdnüsse, Nüsse, Soja, Senf, Sellerie, Weizen, Fisch und Schalentiere. Diese müssen gemäss Lebensmittelinformationsverordnung (LIV) auf der Verpackung deutlich als solche ausgelobt werden.

Versteckte Allergene: Verpackungen gründlich studieren

Versteckte Allergene in Lebensmitteln sind für den Verbraucher nicht erkennbare allergieauslösende Bestandteile in zusammengesetzten beziehungsweise verarbeiteten Lebensmitteln. Sie gelangen auf den unterschiedlichsten Wegen auch in solche Lebensmittel, bei denen sie eigentlich nicht zu erwarten wären. Nicht nur die Problematik von bewusst falsch deklarierten Lebensmitteln kann zur Gefahr werden. Herstellungsbedingte vorhandene Kontaminationen mit allergenen Nahrungsmitteln gelten ebenfalls als versteckte Allergene. Da die Firmen in der Regel eine Vielzahl von Produkten herstellen und allergene sowie nicht allergene Lebensmittel auf den gleichen Anlagen produziert werden, können ungewollt geringe Mengen einer allergenen Zutat in ein anderes Lebensmittel gelangen. Mögliche Verunreinigungen mit diversen Allergenen werden am Ende der Zutatenliste mit dem Hinweis „Kann Spuren von … enthalten“ gekennzeichnet.

Lebensmittelproduzenten sind durch die gesetzlich vorgegebene Allergenkennzeichnung verpflichtet, die häufigsten Allergene in der Zutatenliste aufzuführen. Sammelbegriffe wie „Gewürze“ sind nicht erlaubt. Aber: Spezielle Wortlaute sind nicht vorgegeben. So muss ein Verbraucher, der Gluten nicht verträgt, ebenso auf Begriffe wie „Weizen“ achten. Zudem verbergen sich auch hinter den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen in Lebensmitteln in den Deklarationen viele Bezeichnungen, die auf den ersten Blick für den Laien nicht eindeutig zugeordnet werden können, aber ebenfalls zu den häufigsten Allergenen zählen. Beispielsweise versteckt sich hinter der Zutat Casein ein Hauptallergen der Milch, wobei in der Zutatenliste nicht ausdrücklich aufgeführt sein muss, dass es sich dabei um ein Milcheiweiss handelt. Zutaten mit dem Begriff „Ovo“ deuten stets auf enthaltenes Hühnerei hin. Lebensmittelallergiker müssen sich zwangsläufig ein fundiertes Wissen über Allergenkennzeichnung und Fachbegriffe aneignen. Eine spezialisierte Ernährungsberatung ist für viele ein sinnvolles Hilfsmittel, um im Alltag zielgerichtet die Angaben auf den Verpackungen richtig deuten zu können.

„Kann Spuren von…enthalten“ – wie sicher ist der Hinweis?

Die Information „Kann Spuren von… enthalten“ weist die Verbraucher darauf hin, dass produktionsbedingt Allergene in das Lebensmittel gelangt sein können – aber nicht müssen. Im Gegensatz zur vorgeschriebenen Allergenkennzeichnung bezieht sich der zusätzliche Spurenhinweis ausschliesslich auf Bestandteile, die nicht gemäss Rezeptur enthalten sind. Werden in einem Produktionsbetrieb beispielsweise Nüsse eingesetzt, so können Spuren davon auch in Lebensmittel gelangen, die laut Rezept ohne Nüsse zubereitet werden – zum Beispiel in Vollmilchschokolade.

Häufig wird als Vorsichtsmassnahme eine lange Liste möglicher Allergenspuren aufgeführt, die nicht zwangsläufig enthalten sein müssen. Damit soll Haftungsansprüchen entgegengewirkt werden – allerdings bedeutet das oftmals unnötig viele Einschränkungen für Konsumenten mit Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten. Im Gegensatz zu anderen Ländern hat die Schweiz Grenzwerte für die so genannten Spuren definiert. So muss bei einer möglichen Kontamination von über einem Gramm pro Kilogramm Lebensmittel der Hinweis „Kann Spuren von… enthalten“ erfolgen. Bei Schwefel liegt die Grenze bei 10 mg/kg, bei Gluten bei 200 mg/kg. Mögliche Vermischungen unterhalb dieser Grenze können freiwillig mit einem solchen Hinweis ausgewiesen werden.

Grundsätzlich müssen Hersteller belegen können, dass sämtliche Vorkehrungen getroffen wurden, um Kontaminierungen während der Produktion zu verhindern.

Zuverlässiges Allergen-Management der Herstellerfirmen unerlässlich

Um sowohl die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen als auch versteckte Allergene durch Kontaminationen zu vermeiden, müssen Hersteller in ihren Betrieben ein zuverlässiges Allergen-Management etablieren – sei es durch hauseigene oder externe Labore und Testungen zum Allergennachweis. Nur auf diese Weise werden die Produzenten vor allem ihrer Verantwortung den Konsumenten gegenüber gerecht.

Lebensmittelproduzenten müssen gemäss HACCP-Konzept (Hazard Analysis and Critical Control Points) nachweisen, dass ihre Produktionsanlagen allergenfrei sind. Nach einer Anlagenreinigung sind Rückstandsanalysen nötig. Da es in der Regel unwirtschaftlich ist, die Anlage für die Zeit der Analyse stillzulegen, gibt es Testsysteme, die direkt vor Ort einsetzbar sind (Stäbchentest). Auch ELISA-Testverfahren oder PCR-Tests sind für die Allergenanalytik wichtige Verfahren. Speziallabore wie Biolytix bieten dank langjähriger Erfahrung in der Lebensmitteldiagnostik eine massgeschneiderte Analytik und verschiedenste Verfahren mit sehr tiefen Nachweisgrenzen bei den Analysen von allergenen Proteinen.

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31. Mai 2022

Food Fraud: Nicht nur bei Olivenöl ein globales Problem

Food-Fraud Olivenöl

Die Zahl von bewusst falsch deklarierten Lebensmitteln steigt weltweit. Für die Schweiz werden strengere Massnahmen gefordert, um Food Fraud zu bekämpfen. 

Pferdefleisch in Fertig-Lasagnen: wohl einer der bekanntesten Fälle von Lebensmittelbetrug der vergangenen Jahre. Zwar sind die Wogen rund um den Fleischskandal längst geglättet – die Zahl von Food Fraud-Fällen nimmt jedoch weltweit zu. Das Geschäft mit falsch deklarierten Lebensmitteln gilt als äusserst lukrativ. Neben Olivenöl, welches als das meistgefälschte Lebensmittel Europas gilt, sind von aufgespritzten Garnelen über falsch deklarierten Fisch bis hin zu mit Laub gestreckten Kräutern verschiedenste Produkte betroffen. Mit schärferen Kontrollmechanismen versucht die EU seit zwei Jahren verstärkt Fälschungen oder Veränderungen von Lebensmitteln frühzeitig zu entdecken und die Konsumenten zu schützen. – Massnahmen, die in der Schweiz bislang fehlen und von Kritikern klar gefordert werden.

Doch wo fängt Food Fraud an und warum sind manche Lebensmittel besonders betroffen? Mit welchen Mitteln gehen die EU-Länder dagegen vor und wie könnten auch der Schweizer Handel sowie die Verbraucher besser geschützt werden? Ein Überblick.

Was ist Food Fraud?

Lebensmittelbetrug oder Food Fraud hat eine lange Geschichte. Schon im Mittelalter wurde hochwertige Ware durch preisgünstigere ersetzt. Der Wirt im Gasthaus streckte den Rotwein mit Wasser, der Bäcker mischte Sägemehl ins Brot, um das Mehl zu verlängern. Damals wie heute ist für die Konsumenten der Lebensmittelbetrug sensorisch kaum bis gar nicht erkennbar. Ebenso ist es für Nahrungsmittelproduzenten und Händler schwer, den Betrug – beispielsweise an gelieferten Rohstoffen – aufzudecken.

Obwohl Food Fraud weltweit jährlich etwa 30 Milliarden Franken Schaden anrichtet, fehlt sowohl in der Schweiz als auch in der EU eine offizielle Definition des Begriffs. Vielmehr hat er sich in den vergangenen Jahren – spätestens seit dem Pferdefleisch-Skandal – im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt. Von Food Fraud wird gesprochen, wenn vorsätzlich Lebensmittel auf den Markt gebracht werden, deren Inhaltsstoffe nicht mit den auf der Verpackung angegebenen übereinstimmen. In der Regel werden teure Produkte mit günstigeren gestreckt, um die Herstellungskosten unten und den Verkaufspreis oben zu halten. Beim Food Fraud gilt die Faustformel: Je teurer oder nachgefragter ein Produkt ist, desto mehr lohnt sich der Lebensmittelbetrug.

Das Lebensmittel wie beispielsweise Gewürze mit teils unerlaubten Zusätzen gestreckt werden, kann schlimmstenfalls schwere gesundheitliche Folgen für Verbraucher nach sich ziehen. Enthält ein Produkt eine nicht ausgewiesene allergieerregende Zutat (Allergen), ist dies für Allergiker unter Umständen lebensbedrohlich.

Warum sind Kräuter wie Oregano von Food Fraud betroffen?

Olivenöl wird mit minderwertigen Ölen gestreckt, Garnelen werden mit Wasser aufgespritzt und teure Gewürze wie Safran mit Stärke, Zwiebeln oder gefärbtem Gras angereichert: Die Liste der Food Fraud-Fälle ist lang. Neben den beschriebenen teuren Lebensmitteln stehen auch stark nachgefragte Produkte wie beispielsweise Oregano im Fokus der Betrüger. Durch den Anteil der importierten Kräuter kann der Bedarf nicht gedeckt werden. Durch Beimengungen anderer getrockneter Pflanzen soll die Menge erhöht und die Nachfrage befriedigt werden. In der Europäischen Union werden jährlich rund 100.000 Tonnen Kräuter und Gewürze produziert und über 300.000 importiert. Das Problem: Vor allem Kräuter und Gewürze durchlaufen in der Regel eine lange Lieferkette durch mehrere Länder. Sie werden meist in kleinen landwirtschaftlichen Entwicklungsländern angebaut und wandern durch zahlreiche Zwischenhandelsstationen, was die Überwachung deutlich erschwert.

Was wird getan, um Food Fraud bei Kräutern und Co. zu bekämpfen?

Innerhalb der EU wurden in den vergangenen Jahren mehrere Massnahmen etabliert, um Food Fraud-Fälle aufzudecken und gezielt zu bekämpfen. Seit 2019 gilt eine neue EU-Verordnung. Diese gibt unter anderem vor, dass bei der amtlichen Kontrolle nicht nur die Lebensmittelsicherheit geprüft wird, sondern insbesondere das Risiko von betrügerischen Praktiken beachtet wird. Mit verschiedenen Kontrollprogrammen wird inzwischen gegen den Lebensmittelbetrug vorgegangen. So hat die EU 2021 den ersten EU-weit koordinierten Kontrollplan zur Echtheit von Gewürzen und Kräutern initiiert. Insgesamt wurden fast 10.000 Analysen an rund 1.900 Proben aus 21 EU-Mitgliedstaaten sowie der Schweiz und Norwegen untersucht. Neben Oregano wurden unter anderem Safran, Chili oder Pfeffer analysiert. In knapp 50 Prozent der untersuchten Oregano-Proben wurde Laub des Olivenbaums gefunden.

Warum steht die Schweiz bei der Food Fraud-Bekämpfung in der Kritik?

Zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug in der Schweiz hat der Bund die Plattform Coordination Food Fraud“ (COFF) ins Leben gerufen. Diese setzt sich aus verschiedenen Bundesämtern sowie kantonalen Lebensmittelvollzugsbehörden zusammen. Abhängig von aktuellen Themen werden weitere Kontrollprogramme umgesetzt, wie beispielsweise die obige Prüfung zur Echtheit von Gewürzen und Kräutern. Zusätzlich betreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) ein Früherkennungssystem für die Sicherheit von Lebensmitteln. Mit Hilfe von Datenbanken sowie durch den Austausch mit verschiedenen Experten werden gesellschaftliche und ökologische Veränderungen, technologische Entwicklungen und ökonomische Trends überwacht und diskutiert. Das Ziel: frühzeitig neue Gefahren wie Lebensmittelbetrug erkennen und Vorkehrungen für die Verbrauchersicherheit einleiten.

Diese Massnahmen gehen der Eidgenössischen Kommission für Konsumentenfragen (EKK) nicht weit genug. Die Regelungen der Schweiz seien nicht streng genug, um einen Grossteil der Food Fraud-Fälle aufzudecken – die rechtlichen Grundlagen nicht ausreichend an die zunehmende Bedrohung durch Lebensmittelbetrug angepasst. Eine auf Food Fraud spezialisierte Einheit, wie sie bereits in mehreren europäischen Mitgliedsstaaten etabliert wurde, fehle in der Schweiz bislang. Die Informationen zu Fällen von internationalem Lebensmittelbetrug würden über eine Plattform der EU-Kommission ausgetauscht, von der die Schweiz wegen fehlender bilateraler Abkommen ausgeschlossen sei. Sie erfahre deshalb kaum oder verzögert von Betrugsfällen in den Nachbarländern, so die EKK.

Empfohlen und gefordert wird die Bildung eines behördenübergreifenden Expertenteams – indem beispielsweise die COFF ausgebaut wird – sowie strengere gesetzliche Grundlagen, um gezielt gegen Food Fraud in der Schweiz vorzugehen.

Wie können sich Unternehmen innerhalb der Lieferketten schützen?

Laut BLV sind die Lebensmittelbetriebe selbst in der Pflicht. Sie sollen durch zuverlässige Selbstkontrollen dafür sorgen, dass ihre Waren die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und nicht gesundheitsgefährdend sind. Entsprechend der Guten Herstellungspraxis (GHP) müssen Unternehmen ihre Lebensmittel regelmässig untersuchen oder untersuchen lassen und die Ergebnisse dokumentieren. Durch verschiedene molekularbiologische Methoden können spezialisierte Labore wie Biolytix Produkte in den einzelnen Bestandteilen analysieren und damit einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit von Lebensmitteln leisten. Hellhörig werden sollten Unternehmen in jedem Fall, wenn Lieferanten hochwertige Rohstoffe zum Niedrigpreis anbieten. Neben Stichprobenanalysen der Erzeugnisse selbst, gilt es die gesamte Lieferkette zu überwachen, um potenzielle Schwachstellen aufzudecken, an denen es zu Verfälschungen kommen kann. Hilfreich hierfür sind Datenbanken, die bekannte Food-Fraud-Fälle sowie andere relevante Informationen enthalten.

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30. April 2022

Der Zeckenbiss: Antworten auf häufige Fragen

Zecken-Test

Warum sich die Spinnentiere immer weiter ausbreiten, weshalb ihr Stich so gefährlich ist, und welche Massnahmen schützen können

Ob in Wäldern, im Unterholz, in der Nähe von Flüssen oder in Parkanlagen: Nahezu überall in der Natur sind Zecken zu finden. Im Frühjahr und Herbst, zwischen März und November, ist ihr Aufkommen am höchsten – die Spinnentiere lieben es warm und feucht. In den vergangenen Jahren hat sich das Zeckenaufkommen durch zunehmend wärmere Temperaturen als Folge des Klimawandels massiv gesteigert. So hat sich der für Zecken geeignete Lebensraum in der Schweiz allein zwischen 2009 und 2018 um rund 4.000 Quadratmeter vergrössert. Auch die Zahl der Zeckenstiche ist im letzten Jahrzehnt um etwa 40 Prozent gestiegen. Einer der Hauptgründe – neben den verbesserten Lebensbedingungen für die Insekten: Die Menschen halten sich vermehrt draussen in der Natur auf. Vor allem durch die Corona-Pandemie wurden Wald, Wiesen und Co. in den vergangenen zwei Jahren zu begehrten Ausflugszielen.

Doch was sollten Naturliebhaber über Zecken wissen? Wie äussern sich mögliche Borreliose- oder FSME-Infektionen nach Zeckenstichen und mit welchen Massnahmen können sich Kinder und Erwachsene draussen wirkungsvoll schützen?

Zeckenbiss oder Zeckenstich: Was ist eigentlich richtig?

Die am weitesten verbreitete Zeckenart in der Schweiz ist der Holzbock. Besonders im Frühling und Herbst sind die Spinnentiere aktiv, sie befinden sich sowohl auf Gräsern und Sträuchern in Bodenähe als auch auf Pflanzen, bis etwa 2 Meter über dem Boden. In allen Entwicklungsstadien – von der Larve über die Nymphe bis hin zur erwachsenen Zecke – benötigt sie Blut. Streifen Menschen und Tiere durch die Natur, befallen die Insekten den Körper an einer geeigneten Stelle und saugen sich dort fest. Umgangssprachlich wird meist vom Zeckenbiss gesprochen. Genau genommen stechen die Insekten ihre Opfer jedoch, um an das Blut zu gelangen. Zecken verfügen über einen Stechrüssel – mit Hilfe ihrer scherenartigen Mundwerkzeuge reissen sie lediglich die Haut des Wirtes auf, um dann mit dem Rüssel hineinzustechen und sich festzusaugen.

Wie schnell macht sich ein Zeckenstich bemerkbar?

Zeckenbisse beziehungsweise Zeckenstiche verlaufen häufig unbemerkt. Der Grund: Im Speichel der Zecke befindet sich ein Betäubungsmittel. Weitere Stoffe verhindern, dass das Blut gerinnt oder sich die Einstichstelle entzündet. So kann die Zecke im Extremfall bis zu 15 Tage am Wirt verbleiben. Mit einer ausgiebigen Mahlzeit können Zecken theoretisch bis zu zehn Jahre ohne weitere Nahrung auskommen, in der Natur überlebt der gemeine Holzbock durchschnittlich drei bis fünf Jahre. Eine ausgewachsene weibliche Zecke benötigt eine Blutmahlzeit, um ihre Eier – bis zu 3.000 Stück – ablegen zu können. Nach der Eiablage verstirbt das Weibchen; das Zeckenmännchen stirbt direkt nach der Paarung.

Warum übertragen Zecken Krankheiten?

Die Zecke filtert die für sie wichtigen Stoffe aus dem Blut heraus und verdaut diese. Nicht benötigte Flüssigkeit wird über den Saugrüssel an den Wirt zurückgegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich während der gesamten Saugdauer – hierbei können diverse Krankheitserreger übertragen werden. Rund ein Drittel aller Zecken in der Schweiz trägt Viren und Bakterien in sich. Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gelten als typische Zeckenkrankheiten.

Was sind die ersten Anzeichen von Borreliose?

Die Borreliose (Lyme-Krankheit) gilt als eine der häufigsten von Zecken übertragenen Krankheiten. Sie wird durch Borrelien (Borrelia burgdorferi) übertragen. Die Bakterien befinden sich im Darm der Zecke. Je nach Gebiet tragen fünf bis 50 Prozent der Zecken in der Schweiz die Erreger in sich. Eine Borreliose-Infektion verläuft häufig zunächst unbemerkt. Etwa drei bis 30 Tage nach dem Zeckenbefall rötet sich der Stich, es kommt zur so genannten Wanderröte und teilweise zu grippeähnlichen Symptomen. Auch lange Zeit nach dem Zeckenstich können Probleme am Nervensystem oder Entzündungen an den Gelenken bei Betroffenen auftreten. Durch eine Blutuntersuchung können Borrelien nachgewiesen und die Erkrankung mit Antibiotika behandelt werden.

Wie gefährlich ist eine FSME-Infektion?

Als weitere typische Zeckenkrankheit gilt die Hirnhautentzündung (FSME). Sie wird durch Viren im Speichel der Blutsauger und damit meist direkt nach dem Stich übertragen. Die Zahl der Erkrankungen hat sich in den letzten acht Jahren vervierfacht – im vergangenen Jahr gab es fast 400 Fälle. Bis auf wenige Kantone gilt die gesamte Schweiz als FSME-Risikogebiet. Ähnlich wie die Borreliose bleibt auch die FSME anfangs oft unbemerkt. In der zweiten Phase nach dem Zeckenstich können Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Fieber, Lähmungen und Bewusstseinsstörungen auftreten. Schwere Verläufe können von bleibenden Schäden bis hin zum Tod führen. Die Hirnhautentzündung kann nicht antibiotisch behandelt werden, lediglich die Symptome werden durch Medikamente gelindert. Zuverlässigen Schutz vor einer Erkrankung bietet die FSME-Impfung. Diese wird in der Schweiz vom BAG für alle Erwachsenen und Kinder ab sechs Jahren empfohlen, die in Risikogebieten leben oder sich zeitweise dort aufhalten.

Übrigens: In der Schweiz gilt ein Zeckenstich als Unfall. Als einziges Land in Europa ist hier die Unfallversicherung für von Zecken übertragene Krankheiten und ihre Folgen zuständig.

Wie kann ich mich vor Zeckenbissen schützen?

Vor allem in der Zeckenhauptsaison zwischen März und November sollten bei Aufenthalten in der Natur lange und gut schliessende Kleidung sowie Kopfbedeckungen getragen werden. Auf weissen oder beigen Stoffen sind die kleinen Insekten gut sichtbar und können abgeschüttelt werden, bevor sie sich an der Haut festsaugen. Zeckenschutzmittel wie Sprays und Cremes schützen ebenfalls vor Zeckenstichen. Abends sollte der gesamte Körper nach Zecken abgesucht werden – bevorzugte Stellen sind die Kniekehlen, Achselhöhlen und Leisten, bei Kindern häufig auch der Kopf. Da Zecken, abhängig von der Luftfeuchtigkeit, auf Kleidungsstücken im Haus einige Tage überleben können, sollten diese sorgfältig ausgeschüttelt und für mindestens eine Stunde in den Wäschetrockner gegeben werden. Die heissen Temperaturen töten die Blutsauger in der Regel zuverlässig ab.

Wichtig: Vor allem Haustiere wie beispielsweise Hunde, bringen nach ausgedehnten Spaziergängen im Wald gerne Zecken mit nach Hause. Ihr Fell sollte stets gründlich abgesucht und gegebenenfalls ausgekämmt werden.

Wie wird nach einem Zeckenstich richtig reagiert?

Wird eine Zecke entdeckt, sollte diese umgehend mit Pinzette oder Zeckenzange senkrecht zur Hautoberfläche entfernt werden. Die Region rund um die Einstichstelle sollte markiert und auch einige Zeit nach dem Stich sorgfältig beobachtet werden. Kommt es zu auffälligen Rötungen der Haut oder zu grippeähnlichen Symptomen, empfiehlt sich der Kontakt zum Hausarzt. Das Problem: Häufig verlaufen die Infektionen unbemerkt, Symptome treten möglicherweise erst Wochen, Monate oder sogar Jahre nach einem Zeckenstich auf. Wer wissen möchte, ob die gefundene Zecke Borrelien oder FSME-Viren in sich trägt, kann diese an Speziallabore wie Biolytix senden. Zwar bedeutet ein Borreliose-Befund der Zecke nicht automatisch, dass die Erkrankung bei der gestochenen Person ausbricht. Doch für die Früherkennung sowie für die Sensibilisierung auf mögliche spätere Symptome einer Borreliose können derartige Zeckentests einen wichtigen Beitrag für Diagnose und Behandlung leisten. Da FSME nicht behandelbar ist, bietet die Schutzimpfung gegen die Hirnhautentzündung den einzigen zuverlässigen Schutz, um schwerwiegende Krankheitsverläufe mit teils dramatischen Folgen zu verhindern.

 

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31. März 2022

Listerien im Salat aus der Tüte: Eine buchstäblich gefährliche Mischung

Listerien im Salat

Produktrückrufe durch pathogene Keime an Lebensmitteln machen deutlich, wie wichtig strenge Hygienestandards und Kontrollen in der gesamten Lieferkette sind.

Frisch, gesund und schnell gemacht: Als Convenience-Produkte sind so genannte Fresh-Cut-Salate aus der Tüte äusserst beliebt. Leider bringen die vermeintlich bekömmlichen Mischungen häufig weniger Vitamine, dafür aber umso mehr Keime mit sich. So riefen Anfang 2021 verschiedene grosse Hersteller in der Schweiz ihre Produkte zurück, weil der Mais in ihren Fertigsalaten mit Listerien belastet war. Dabei ist das Problem nicht auf die Schweiz beschränkt – auch deutsche Studien beispielsweise beschäftigen sich mit der Keimbelastung von Convenience-Food. So hat eine Studie des Max-Rubner-Instituts in Karlsruhe bereits 2019 bestätigt, dass vor allem fertig geschnittene Salate aus der Tüte mikrobiologisch belastet sind.

Doch wie gelangen pathogene Keime wie Listerien auf die Produkte beziehungsweise in die Verpackungen? Wie gesundheitsschädlich sind sie und was müssen sowohl Hersteller als auch Verbraucher über Listerien wissen und beachten? Nachfolgend haben wir Antworten auf einige wichtige Fragen rund um die pathogenen Keime in Lebensmitteln zusammengestellt.

Was sind Listerien?

Die stäbchenförmigen Bakterien Listeria monocytogenes sind in der Natur weit verbreitet. Als Nischenkeime überleben sie in Umgebungen, in denen andere Mikroorganismen nicht lebensfähig sind. Sie benötigen nur wenige Nährstoffe und vermehren sich selbst bei niedrigen Temperaturen oder geringem Sauerstoffgehalt. Listerien finden sich sowohl in der Erde als auch auf Pflanzen sowie im tierischen und menschlichen Darmtrakt. Durch die Ernte oder Verarbeitung von tierischen Produkten wie beispielsweise beim Schlachten oder Melken, gelangen sie in die Lebensmittel. Besonders betroffen sind Milchprodukte, Fleisch und Fisch ebenso wie Convenience-Food – zum Beispiel geschnittener Salat aus der Tüte.

Warum finden sich Listerien besonders häufig auf dem Salat?

Da Listerien überall in der Natur vorkommen, kann der Salat entweder bereits auf dem Feld mit den Bakterien in Kontakt kommen oder später bei beziehungsweise nach der Ernte – unter anderem durch verunreinigtes Wasser oder durch mangelnde Hygiene bei der Kühlung. Ein grosses Problem stellt beispielsweise die Bewässerung mit verunreinigtem Wasser dar. So können die Felder von den Landwirten bei Dürre unter Umständen mit aufbereitetem Wasser aus Kläranlagen gewässert werden. Neben den Listerien gelangen auf diese Weise weitere Erreger wie Salmonellen oder Coli-Bakterien auf die Lebensmittel.

Bei den Fresh-Cut-Produkten werden im Verarbeitungsprozess für Tütensalate die Salatblätter zerschnitten. Damit wird die natürliche Schutzschicht der Pflanzen gegen Bakterien und Pilze zerstört. Der austretende Zellsaft dient Mikroorganismen wie den Listerien als Nahrung und die feuchte Atmosphäre in Plastikbeuteln begünstigt ihr Wachstum zusätzlich.

Wie gefährlich sind Listerien für den Menschen?

Listerien verursachen die Infektionskrankheit Listeriose. Diese ist vor allem für ältere Menschen, Säuglinge und Schwangere sowie für Personen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Bei Menschen mit normalen Abwehrkräften verläuft eine Infektion in der Regel milde. Bei einer Listeriose-Infektion können grippeähnliche Symptome oder Durchfall auftreten. Schwere Krankheitsverläufe sind Hirnhautentzündungen, Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen – hier kann für Risikogruppen eine Listeriose schlimmstenfalls tödlich verlaufen. Eine Listeriose-Infektion in der Schwangerschaft kann zu Schäden am ungeborenen Kind bis hin zur Fehlgeburt führen.

Gemäss Bundesamt für Gesundheit gibt es jährlich etwa 80 nachgewiesene Fälle von Listeriose-Bakterien in der Schweiz. Ausbrüche sind zwar selten, doch wenn es zu ihnen kommt, verursachen sie eine hohe Zahl von Todesfällen und Krankenhauseinweisungen. So kam es in den achtziger Jahren in der Schweiz zu einem schweren Ausbruch der Listeriose – die Bakterien wurden damals in einem Rohmilch-Weichkäse gefunden. Insgesamt 33 Menschen starben durch den Verzehr des kontaminierten Käses. 2014 erkrankten 32 Personen an Listeriose, nachdem sie Schnittsalat verzehrt hatten und zwischen 2018 und 2020 wurden mehrere Listeriose-Erkrankungen sowie Todesfälle angezeigt, nachdem in den Produkten einer Schweizer Käserei in Steinerberg Listerien gefunden wurden.

Wie können sich Verbraucher vor Listerien schützen?

Listerien siedeln sich sehr leicht und schnell auf Lebensmitteln an. Ob ein Lebensmittel kontaminiert ist, lässt sich allerdings weder sehen noch riechen oder schmecken. Auch äusserlich frisch wirkende Salate können belastet sein. Daher gilt: Fertigsalate sollten nur aus der Kühlung im Supermarkt gekauft und so schnell wie möglich verzehrt werden. Insgesamt sind vorbeugende Hygienemassnahmen auch in der heimischen Küche unabdingbar. Nicht nur die Hände, sondern auch Obst und Gemüse sollten, bevor sie verzehrt oder weiterverarbeitet werden, gründlich gewaschen werden. Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden, sollten Fleisch- oder Fischprodukte stets auf separaten Brettern und mit unterschiedlichen Messern geschnitten werden als Obst und Gemüse. Auch eine gute Kühlung sowie der schnelle Verzehr von fertigen Produkten hält das Risiko von Listerien klein. Der einzige zuverlässige Schutz, um Listerien wirklich abzutöten, ist allerdings das Erhitzen. Da das bei Produkten wie fertigem Salat aus der Tüte nicht möglich ist, gilt es diesen durchgehend zu kühlen und so schnell wie möglich zu verzehren. Risikogruppen allerdings sollten auf geschnittenen Mischsalat aus Plastikverpackungen zur Sicherheit ganz verzichten.

Was können Hersteller tun, um Listerien in ihren Produkten vorzubeugen?

Nach den schweren Listeriose-Fällen wurden besonders hinsichtlich der Käseproduktion strikte Hygienemassnahmen erlassen und regelmässige Kontrollen eingeführt. Bei der Produktion von Schnittsalaten fehlen diese Standards bislang. Die Produzenten selbst sind gefragt: Definierte Hygienestandards sowie die fortlaufende Überwachung und stichprobenartige Kontrolle der Produktions- und Lieferketten sind für Lebensmittelhersteller unabdingbar. Spezialisierte Labore wie Biolytix bieten verschiedene Methoden, um pathogene Keime in Lebensmitteln nachzuweisen. Gängige Verfahren sind beispielsweise die mikrobiologische Analyse mittels Nährbodenplatten oder immunologische (ELISA) sowie molekularbiologische (real-time PCR) Testmethoden. Die Produzenten sind verpflichtet, ein funktionierendes Selbstkontrollkonzept zu haben, um hygienisch einwandfreie Lebensmittel herzustellen beziehungsweise um mikrobiologische Kontaminationen mit Listerien und Co. frühzeitig zu erkennen.

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22. Februar 2022

Cadmium in Schokolade: Neue Studie identifiziert Schlüsselfaktoren

Cadmium in Schokolade

Amerikanische Analyse untersucht Bodenfaktoren in Anbauländern und zeigt Möglichkeiten für Landwirte, um Cadmium-Aufnahme zu minimieren

Rund zehn Kilo pro Kopf: So viel Schokolade verzehren Schweizer und Schweizerinnen jährlich . Damit ist die Schweiz Spitzenreiter unter den europäischen Ländern. Überhaupt gilt sie als Schokoladennation – immerhin sind einige der grössten Schokoladenproduzenten der Welt in der Schweiz ansässig . Sie alle werden immer wieder mit einem bekannten Problem konfrontiert: der Cadmiumgehalt in Kakaoprodukten beziehungsweise in den Kakaobohnen, der bereits in zahlreichen Studien untersucht wurde. Nun haben amerikanische Forscher gezielt die Bodenfaktoren analysiert, die den Weg des Schwermetalls Cadmium in die Kakaobohne beeinflussen. Als Schlüsselfaktoren wurden der Gesamtcadmium-Gehalt in den Anbauflächen und der pH-Wert des Bodens identifiziert. Das Ziel der neuen Analyse: den Landwirten Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Cadmium-Aufnahme bereits beim Kakaopflanzen-Anbau minimiert werden kann.

Wirtschaftliche Risiken durch belastete Kakaobohnen

Seit 2019 gelten EU-Grenzwerte für Cadmium in Schokolade. Sie zwingen die Herstellerfirmen dazu, ihre Kakaoimporte aus den betroffenen Ländern zu begrenzen und durch regelmässige Produktkontrollen die Schwermetallbelastung in ihren Kakaoerzeugnissen zu überwachen. Besonders für die rund acht Millionen Kleinbauern in Mittel- und Südamerika, für welche Kakao die wichtigste Einkommensquelle ist, stellt die Cadmiumbelastung ihrer Bohnen ein wirtschaftliches Problem dar. Mit belastetem Kakao erzielen sie weniger Einnahmen. Statt die Kakaobohnen zu deutlich höheren Preisen an Produzenten von Edelschokoladen verkaufen zu können, bleibt den Landwirten nur der Grosshandel als Abnehmer. Dieser kauft Kakaobohnen aus verschiedenen Anbaugebieten und mischt sie, um den Cadmium-Gehalt in den Produkten niedrig zu halten.

Neue Analyse berücksichtigt globale Anbauflächen

Während sich vorangegangene Untersuchungen mit dem Cadmium-Vorkommen in den Anbauflächen einzelner Länder wie Bolivien oder Honduras beschäftigten, haben die amerikanischen Forschenden der University of Illinois für ihre Analyse den gesamten Kakaogürtel unter die Lupe genommen. Das 2.200 Kilometer breite Band erstreckt sich rund um den Globus und durchzieht vier für die Kakao-Produktion relevante Kontinente. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen analysierten tausende Datenpunkte aus zahlreichen veröffentlichten Studien zu Kakaoanbausystemen auf der ganzen Welt.

Besonders cadmiumbelastet sind Kakaobohnen aus Lateinamerika. Die Ursprungsregion der Kakaobohne ist für den so genannten Edelkakao bekannt. Diese besonders aromatischen Varianten stammen unter anderem aus Peru oder Mexiko – Länder, deren Anbauflächen geogen bedingt häufig einen hohen Cadmium-Gehalt aufweisen. Die Schwermetallbelastung geht auf das natürliche Cadmium-Vorkommen in den vulkanischen Böden Mittel- und Südamerikas zurück.

Cadmium in Schokolade als Gesundheitsrisiko

Cadmium ist ein giftiges Schwermetall , welches sowohl aus natürlichen Quellen – durch vulkanische Emissionen und durch verwittertes Gestein – als auch aus der Industrie in die Umwelt gelangt. Im menschlichen Körper lagert sich das Schwermetall vorzugsweise in den Nieren oder in den Knochen an und kann in hohen Dosen gesundheitsschädlich sein. Durch regelmässigen Konsum von belasteten Kakaoprodukten können Konsumenten über Jahre hinweg beachtliche Mengen an Cadmium zu sich nehmen. Durch die EU-Höchstwerte soll Aufnahme von Cadmium aus Schokoladenprodukten für Endverbraucher minimiert werden. Sie richten sich je nach Art des Erzeugnisses. So darf Kakaopulver maximal 0,6 Milligramm Cadmium je Kilo enthalten; für eine 100 g-Tafel Bitterschokolade mit mehr als 50 Prozent Kakaogehalt gelten 0,08 Milligramm Cadmium als Grenzwert.

Wichtige Erkenntnisse für künftige Forschungen

Die Ergebnisse der amerikanischen Forscher zeigen auf, dass der Gesamtcadmium-Gehalt sowie der pH-Wert im Boden sich massgeblich darauf auswirken, wie viel Cadmium in die Kakaobohnen gelangt. Bei sauren pH-Werten ist Cadmium besser löslich und somit leichter für die Pflanze verfügbar – sie nimmt mehr Cadmium aus dem Boden über die Wurzeln auf. Als praktikabelste, bodenbasierte Minderungsstrategie empfehlen die Wissenschaftler, den pH-Wert des Bodens durch Kalkung der Anbauflächen zu erhöhen und so den Säuregehalt im Boden zu senken. Neben den Bodenfaktoren macht die Analyse ebenfalls deutlich, dass die Cadmium-Aufnahme je nach Kakao-Sorte variiert. Eine Lösung könnte also die Züchtung von Kakaosorten sein, die weniger anfällig sind. Jedoch dürfte die Investition in neues Saatgut für die meisten Kleinbauern in den von Armut geprägten Regionen Mittel- und Südamerikas nicht umsetzbar sein.

Auch wenn die Analyse der amerikanischen Forschenden keinen finalen Ausweg aus der Problematik der Cadmium-Belastung von Schokoladen bietet, zeigt sie doch neue Richtungen auf, stellt Zusammenhänge her und ebnet den Weg für eine künftige, zielgerichtete Forschung, um den Cadmium-Gehalt durch praktikable Minderungsmassnahmen langfristig beim Anbau zu reduzieren. Spezialisierte Labore wie Biolytix unterstützen Schokoladenproduzenten mit modernsten Analysemethoden dabei, Rohstoffe und fertige Produkte zu kontrollieren und die vorgegebenen Cadmium-Grenzwerte zuverlässig einzuhalten.

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7. Januar 2022

Laktosefreie Produkte: Wichtige Fakten zur Lebensmittel-Kennzeichnung

Laktosefreie Milch

Um Spezialprodukte im Handel entsprechend zu bewerben, müssen Hersteller gesetzliche Grenzwerte einhalten

Laktoseintoleranz ist eine der weltweit häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten. Allein in der Schweiz ist jede fünfte Person betroffen. Es ist inzwischen erwiesen, dass fast alle Menschen im Laufe ihres Lebens laktoseintolerant werden und Milchprodukte gar nicht mehr oder deutlich schlechter vertragen. Der Grund: Um den Milchzucker (Laktose) im Körper zu verarbeiten, wird das Enzym Laktase benötigt. Dessen Produktion jedoch geht mit zunehmendem Erwachsenenalter zurück. Weil Laktose heutzutage zur Konsistenzverbesserung oder als Trägerstoff in vielen Produkten enthalten ist, kommt die Bevölkerung damit deutlich mehr in Kontakt als noch die Generationen zuvor – eine Erklärung dafür, weshalb die Zahl der laktoseintoleranten Menschen steigt.

Anders als bei einer Kuhmilchallergie, bei welcher der Körper auf das Milcheiweiss reagiert, ist bei einer Laktoseintoleranz das Immunsystem nicht involviert; der Körper kann lediglich den Milchzucker nicht verarbeiten. Laktoseintolerante Menschen können daher bei Bedarf entsprechende Lebensmittel wie Milch durch laktosefreie Produkte ersetzen. Der Handel bietet inzwischen eine grosse Auswahl an entsprechend deklarierten Spezialprodukten.

Doch ab wann dürfen Milchprodukte als laktosefrei bezeichnet werden? Wer trägt die Verantwortung für die korrekte Lebensmittelkennzeichnung und enthalten alle Milchprodukte automatisch Laktose?

Wir haben Antworten auf einige wichtige Fragen rund um die gesetzlichen Vorgaben für Hersteller zur Lebensmittelkennzeichnung zusammengestellt.

Lebensmittelkennzeichnung von verpackter Ware

Die europäische Lebensmittelinformationsverordnung regelt, welche Informationen Produktverpackungen enthalten müssen. Unter anderem gilt es für Hersteller, sämtliche Zutaten nach ihrem Anteil am Gesamtgewicht in absteigender Reihenfolge ebenso wie alle Zusatzstoffe (Emulgatoren, Aromen) auszuweisen.

Besonders strenge Regeln gelten für die Allergenkennzeichnung. Sie umfasst aktuell 14 Stoffe, auf die Menschen allergisch oder überempfindlich reagieren können. Neben Milch zählen unter anderem Soja, Weizen oder Erdnüsse dazu. Allergene Zutaten müssen in der Zutatenliste deutlich hervorgehoben werden – zum Beispiel durch Fettschrift oder durch Grossbuchstaben. Enthält ein Produkt Milch oder Milchbestandteile, müssen diese explizit als solche genannt werden.

Die Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel gilt auch für Betreiber von Online-Shops, welche vorverpackte Lebensmittel verkaufen. Sämtliche Pflichtangaben über Zutaten, Allergene und Co. müssen dem Konsumenten vor Kaufabschluss bereitgestellt werden.

Grenzwerte für laktosefreie Produkte

Den höchsten Laktosegehalt weisen wenig verarbeitete Produkte wie Kuhmilch auf. Im Käse dagegen ist der Milchzucker nur noch in geringen Mengen vorhanden. Generell gilt: Je länger ein Milchprodukt gereift ist, desto weniger Laktose enthält es, da während des Reifeprozesses der Milchzucker in seine Bestandteile gespalten wird. So hat Milchschokolade beispielsweise noch einen Laktosegehalt von etwa 13 Prozent, Käsesorten wie Parmesan oder Gouda weisen in der Regel weniger als 0,1 Prozent Laktose auf.

Der Handel bietet inzwischen eine Vielzahl laktosefreier Produkte. Im Unterschied zu den als vegan gekennzeichneten Lebensmitteln, welche häufig auf pflanzlichen Milchalternativen wie Soja, Hafer oder Mandel basieren, werden laktosefreie Milch, Joghurt und Co. ebenfalls aus Kuhmilch hergestellt. Die enthaltene Laktose wird während des Herstellungsprozesses in die Bausteine Glukose und Galaktose gespalten, wodurch die Produkte von laktoseintoleranten Personen problemlos verzehrt werden können.

Laut Verordnung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) über Speziallebensmittel gilt ein Lebensmittel als laktosefrei, wenn das verzehrfertige Produkt weniger als 0.1 g Laktose pro 100 g oder 100 ml enthält. Nur dann dürfen Hersteller ihre Milcherzeugnisse als laktosefrei bewerben und deklarieren. Produkte wie Hartkäse, die durch die lange Reifezeit generell wenig oder gar keine Laktose enthalten, können mit „von Natur aus laktosefrei“ bezeichnet werden.

Spurenhinweise auf Lebensmittelverpackungen

Bei vielen industriell hergestellten Produkten lassen sich Spuren von Laktose nicht ausschliessen – häufig werden in einem Unternehmen sowohl laktosefreie Produkte als auch laktosehaltige Lebensmittel produziert. Bei Transport, Lagerung oder während des Herstellungsprozesses kann es daher zu Vermischungen (Verunreinigungen) kommen. Gemäss Lebensmittelgesetzgebung muss am Ende der Zutatenliste durch einen so genannten „Kann enthalten-Hinweis“ (Kann Milch enthalten, Kann Spuren von Milch enthalten) auf unbeabsichtigte Vermischungen hingewiesen werden, falls der Laktosegehalt 1 Gramm pro Kilogramm oder Liter verzehrfertiges Lebensmittel übersteigen könnte. Mögliche Vermischungen unterhalb dieser Grenze können freiwillig mit einem solchen Hinweis ausgewiesen werden. Grundsätzlich müssen Hersteller belegen können, dass sämtliche Vorkehrungen getroffen wurden, um Kontaminierungen während der Produktion zu verhindern.

Zuverlässiges Qualitätsmanagement durch regelmässige Analysen

Die Hersteller selbst sind dafür verantwortlich, dass ihre Produkte korrekt gekennzeichnet sind, sämtliche Zutaten ausgewiesen werden und das Label „laktosefrei“ zu Recht tragen dürfen. Um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, sollten die Lebensmittelkennzeichnungen durch professionelle Dienstleister geprüft werden. Je nach Herstellungsverfahren setzen Speziallabore wie Biolytix auf massgeschneiderte Analytik: Untersuchungen von Lebensmitteln auf Laktosefreiheit werden für alle Arbeitsschritte im Herstellungsprozess von Lebensmitteln angeboten – vom Rohstoff bis zum Endprodukt und zusätzlich zur Überprüfung der Reinigung.

 

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16. November 2021

Weihnachten 2021: Was Sie für Ihre Planung und Logistik wissen müssen

Weihnachten 2021: Öffnungszeiten

Weihnachten und das Jahresende nähern sich in schnellen Schritten. Sie möchten während dieser Zeit unsere Leistungen nutzen und Proben im Labor analysieren lassen? – Sehr gerne! Damit Sie entsprechend planen können, bitten wir Sie folgende Hinweise zur Probenabgabe und zu unseren Öffnungszeiten zu beachten.

Unser Labor ist in der Woche vor und nach Weihnachten jeweils von Montag bis Freitag geöffnet.

Hinweis für die Anlieferung mikrobiologischer Proben am Freitag, 24.12.2021:
Lebensmittel-, Trinkwasser- und Legionellenproben können nur bis 12 Uhr entgegengenommen werden.

Hinweis für Trinkwasserproben mit Resultatwunsch vor Weihnachten – Mikrobiologie:
Um Resultatberichte für Trinkwasseranalysen noch vor Weihnachten garantieren zu können, benötigen wir Trinkwasserproben bis Dienstag, 22. Dezember .

Hinweis für GVO und Allergen Proben im Expressmodus mit Resultatwunsch vor Weihnachten:
Bei Express-, Next-Day- und Superexpress-Proben können wir ein Resultat vor Weihnachten nur garantieren, wenn die Proben bis Donnerstag, 23. Dezember 2021 bis 12 Uhr, in unserem Labor in Witterswil eintreffen!

Ab Montag, 3. Januar 2022 sind wir wieder mit normalen Öffnungszeiten für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Verständnis, wir wünschen Ihnen frohe Festtage!

-Biolytix Team

5. November 2021

Legionellen in der Zahnarztpraxis – Selbstkontrolle durch regelmässige Wasseranalysen

Legionellen in der Zahnarztpraxis – Selbstkontrolle durch regelmässige Wasseranalysen

Das Spülwasser in Schweizer Zahnarztpraxen ist teilweise massiv keimbelastet. Durch Wasseruntersuchungen und Hygienemanagement kann die Praxishygiene in der Zahnarztpraxis aktiv verbessert werden.

Die Wasserqualität in zahnärztlichen Behandlungseinheiten: ein Thema, über welches seit Jahren diskutiert wird, denn diese ist in vielen Schweizer Zahnarztpraxen mangelhaft. Von über 260 Proben aus 21 Zahnarztpraxen in der Deutschschweiz, waren im vergangenen Jahr fast 60 Prozent stark keimbelastet. Viele Proben wiesen Werte von mehreren Zehn- bis Hunderttausenden koloniebildenden Einheiten (KBE) pro Milliliter Wasser auf – beim Trinkwasser gilt die gesetzliche Obergrenze von 300 KBE/ml.

Da verbindliche rechtliche Standards fehlen, müssen die Zahnarztpraxen selbst aktiv werden und zuverlässige Hygienekontrollen etablieren – beispielsweise durch die Kooperation mit unabhängigen Analyselaboren wie Biolytix. Das Speziallabor für molekularbiologische und mikrobiologische Analytik hat sich mit „Dentalytix“ unter anderem auf die Prüfung der Spülwasserqualität in Zahnarztstühlen sowie auf umfassendes Hygienemonitoring für Zahnarztpraxen und Dentalhygienebetriebe spezialisiert.

Legionellen in Zahnarztpraxen – Dentaleinheiten bieten idealen Nährboden

Als so genannte Umweltkeime können Legionellen in fast allen natürlichen feuchten Milieus in meist geringen Mengen nachgewiesen werden. In künstlichen, von Menschen geschaffenen Wassersystemen dagegen, finden sie beste Bedingungen, um sich umfassend zu vermehren. Die Legionellen-Konzentration im Wasser ist stark temperaturabhängig, die Bakterien präferieren Werte zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Die zahlreichen kleinen Schläuche, welche das Frischwasser innerhalb der dentalmedizinischen Geräte einer Zahnarztpraxis durchläuft, bilden für das Bakterium Legionella pneumophila einen idealen Nährboden.

Bei einer zahnärztlichen Behandlung kommt es häufig zu kleinen Verletzungen oder zu grösseren Wundflächen im Mundraum, durch welche verschiedene Keime in die menschliche Blutbahn gelangen können. Zudem wird das Wasser während der Zahnbehandlung durch schnell drehende Geräte wie dem Bohrer zu feinen Aerosolen zerstäubt. Diese werden über die Atemwege aufgenommen und sind ein häufiger Infektionsweg für die lebensbedrohliche Legionellose (Legionärskrankheit). Die durch Legionellen verursachte Lungenkrankheit hat in der Schweiz in den vergangenen Jahren zugenommen. So wurden 2019 582 Fälle von Legionellose verzeichnet; fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen verliefen tödlich.

Umfassende Praxishygiene und regelmässige Wasseranalysen durch unabhängige Labore

Als Reaktion auf die steigende Zahl von Erkrankungen durch Legionellen, hat das für Trinkwasser zuständige BLV bereits 2017 zwei Höchstwerte für Legionellen im Wasser aus sanitären Anlagen festgelegt – diese sind in der Lebensmittelgesetzgebung geregelt.

Verbindliche Standards durch definierte Grenzwerte – wie beispielsweise für die Keimbelastung des Spülwassers in Zahnarztpraxen – fehlen jedoch. Auch sind Zahnarztpraxen nicht verpflichtet, die Wasserqualität regelmässig testen zu lassen. Dabei ist das Spülwasserproblem in den Zahnarztstühlen seit langem bekannt und nicht nur auf die Schweiz beschränkt. So wurden in Deutschland bereits 2013 durch das hessische Zentrum für Mikrobiologie in jedem vierten Zahnarztstuhl Legionellen nachgewiesen.

Was können die Praxen also tun, um die Wasserhygiene zu verbessern und damit die Gesundheit von Patienten und Praxismitarbeitern zu schützen? – Neben dem täglichen, mindestens dreiminütigen Spülen der Dentaleinheiten vor Arbeitsbeginn, dient die Zusammenarbeit mit unabhängigen Analyselaboren wie Biolytix dazu, den sachgerechten Betrieb durch regelmässige Wasseruntersuchungen zu belegen. Das Unternehmen bietet umfassendes Hygienemonitoring für Zahnarztpraxen und Dentalhygienebetriebe an. Es werden sowohl die fachgerechte Reinigung von Oberflächen und Geräten als auch die Wasserqualität an den Zahnarztstühlen und der Hygienestatus der Hände des Personals getestet. Die Gesamtkeimzahl kann durch entsprechende Massnahmen reduziert werden.

Mindestens einmal jährlich sollte das Spülwasser in Dentaleinheiten durch Wassertests mikrobiologisch untersucht werden – eingebettet in einen umfangreichen Hygieneplan für Zahnarztpraxen. Als langfristiges Ziel muss dem Praxispersonal ein Leitfaden an die Hand gegeben werden, wie er für die Sterilisation von Praxisgeräten beispielsweise schon lange gilt. Es bedarf klarer Richtlinien und Checklisten, um die Tests des Spülwassers und damit die Wasserhygiene zu dokumentieren, perspektivisch die Gesamtkeimzahl zu reduzieren und durch zuverlässige Hygienekontrollen aktiv zur Prävention von Legionellen-Erkrankungen beizutragen.

Gerade während der Corona Pandemie ist es sehr wichtig die Hygienestandards einzuhalten. Deswegen empfehlen wir regelmässige Hygienekontrollen im eigenen Betrieb.
Bei Fragen stehen wir gerne zu Verfügung.
Kontaktieren Sie uns!

20. November 2020

Biolytix: Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr 2020

Schneeflocke

Unsere Labors sind über Weihnachten und Neujahr nur an gewissen Tagen geöffnet. Bitte beachten Sie die angepassten Daten für Ihre Planung und Logistik:

Biolytix bleibt an folgenden Tagen geschlossen:
– Weihnachten: Freitag, 25. Dezember 2020
– Neujahr: Freitag, 1. Januar 2021

Für die Probenanlieferung ist folgendes zu beachten:

Trinkwasserproben vor Weihnachten – Mikrobiologie
Um Resultate noch vor Weihnachten garantieren zu können, benötigen wir Trinkwasserproben bis Montag, 21. Dezember
Lebensmittel-, Trinkwasser- und Legionellenproben können bis und mit Donnerstag, 24. Dezember bis 12 Uhr entgegengenommen werden.

GVO und Allergen Proben im Expressmodus
Bei Express-, Next-Day- und Superexpress-Proben können wir ein Resultat vor Weihnachten nur garantieren, wenn die Proben bis und mit Mittwoch, 23. Dezember 2020, in unserem Labor in Witterswil eintreffen!

Ab Montag, 4. Januar 2021 sind wir wieder mit normalen Öffnungszeiten für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Verständnis, wir wünschen Ihnen frohe Festtage!

-Biolytix Team

21. Oktober 2020

CertiQua gibt Qualitätslabel „sehr gut“ für die Firma Biolytix AG

Witterswil, 20. Oktober 2020 – Biolytix AG aus Witterswil hat die Auszeichnung «sehr gut» von CertiQua erhalten – sie gehört damit zu den Top Betrieben der Branche.

Das Qualitätslabel CertiQua vergibt die Auszeichnung nur an Betriebe, die von ihren Kunden regelmässig Bestnoten bekommen. CertiQua ist eine unabhängige Organisation und stellt sicher, dass die Leistung der Betriebe auf Basis echter Kundenfeedbacks bewertet wird. Im Fokus der Befragung stehen die Faktoren Termintreue, Kompetenz, Kundenorientierung sowie Preis-Leistungs-Verhältnis.

„Eine ausgezeichnete Leistung“ betont Caroline Roosens von CertiQua, „das beweist, für die Firma Biolytix AG steht die Zufriedenheit ihrer Kunden an erster Stelle“.
Auch nach der Verleihung des Labels überprüft CertiQua kontinuierlich, ob die Kunden weiterhin zufrieden sind. Privat- und Geschäftskunden werden so immer aktuell über die bestqualifizierten Betriebe informiert.

Adrian Härri, CEO der Biolytix, freut sich über das Label: «Diese Auszeichnung zeigt uns, dass wir die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunde erfüllen und dass unsere Arbeit geschätzt wird.»

Die aktuelle Bewertung der Biolytix kann hier eingesehen werden: Biolytix AG – CertiQua Firmendetails

Über CertiQua

 

Das unabhängige Bewertungsportal CertiQua ermittelt die Kunden- und Qualitätsorientierung von Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben. Kunden dieser Betriebe erhalten pro Auftrag einen spezifischen link, auf welcher sie die Auftragserfüllung, speziell Faktoren wie Kompetenz, Kundenorientierung, Preis-Leistung usw. benoten können. Betriebe, die von ihren Kunden kontinuierlich mit „sehr gut“ bewertet werden, erhalten das CertiQua Qualitätslabel. Die ausgezeichneten Betriebe können auf der Interseite von CertiQua bequem nach Postleitzahl gesucht werden. www.certiqua.ch

2. September 2020

Mikrobiologische Prüfung von Hygienemasken gemäss ISO Normen

Hygienemasken

Witterswil, 2. September 2020 – Hygienemasken sind mittlerweile ein Alltagsprodukt. Jedoch findet man Masken von unterschiedlicher Qualität im Umlauf. Diese Tatsache wurde am auch 1. September von der Schweizer Sendung «Kassensturz» aufgedeckt.

Wenn Sie prüfen möchten, ob Ihre Masken fachgerecht gelagert wurden und die Vorschriften gemäss ISO Normen vom Produzenten erfüllt wurden, sind wir der richtige Partner.
Für medizinische Schutzmasken vom Typ II ist zum offiziellen Inverkehrbringen eine Prüfung des Keimgehalts gemäss EN14683 mit Untersuchung der Mikrobiologischen Reinheit gemäss ISO11737-1 erforderlich. Bei der Prüfung gemäss ISO 11737 wird zudem das Vorhandensein von Schimmelpilzen ermittelt.

Folgende Analysen können wir anbieten: Mikrobiologische Reinheit (Bioburden) nach ISO11737-1

Eine Identifikation morphologisch unterschiedlicher Schimmelpilze kann im Anschluss mittels Massenspektroskopie (MALDI-TOF-MS/MS) durchgeführt werden. Eine Einordnung des pathogenen Potentials für die festgestellten Schimmelpilze ist zudem im Anschluss möglich.

Weitere Analysen:
– Bakterielle Filterleistung nach EN14683 Anhang B
– Bestimmung der Atmungsaktivität (Differentialdruck) nach EN14683 Anhang C
– Prüfung gegen Durchdringung/ Spritzschutz gemäss ISO22609
– Biokompatibilitätstest für Medizinprodukte: Zytotoxizitätsprüfung gemäss ISO10993-5
 
 

Quelle:
– Kassensturz – Hygienemasken vom 2. Sept 2020 – https://srf.ch/play/tv/redirect/detail/359852c4-4410-4984-b88f-741fb6a774a6
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Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse.

15. Juli 2020

Coronavirus Gesundheitsmonitoring für Mitarbeiter und Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des Personalhygiene-Konzeptes

Coronavirus

Witterswil, 15. Juli 2020 – Seit Mitte Juni 2020 sind in der Schweiz viele Massnahmen zur Bekämpfung des neuen Coronavirus vom Bundesrat aufgehoben worden, trotzdem bleibt ein Restrisiko bestehen.

Die Restriktionen und auch zusätzlich implementierten Hygieneregeln erforderten in vielen Betrieben eine Prozessanpassung. Die individuellen Verhaltensregeln sowie das Ausbleiben der zahlreichen Kundenbesuche haben für viele Unternehmen den Geschäftsalltag verändert.

Mit der Mitteilung vom 24. Juni 2020 übernimmt der Bund auf Grundlage der aktualisierten Beprobungsstrategie des BAG die Kosten der ambulant durchgeführten molekularbiologischen und serologischen Analysen und damit verbundenen Leistungen auf SARS-CoV-2 bei Personen, welche die Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien des BAG vom 24. Juni 2020 erfüllen.

Da für viele Betriebe und Firmen die Kriterien des BAGs nicht erfüllt sind, aber der Geschäftsalltag trotzdem wahrgenommen werden muss, hat Biolytix ein spezielles Angebot zusammengestellt.

Unternehmen, die präventive Corona-Massnahmen mit einem systematischen und pragmatischen Monitoring der Mitarbeiter verbinden möchten, können sich bei uns melden. Dies sichert nicht nur die Sicherheit der Mitarbeiter, sondern auch die allgemeine Prozesssicherheit des Unternehmens.

Beispiel für einen möglichen Monitoring Ablauf

Wir untersuchen Ihre Rachen-Abstrichproben, welche von Ihrem Betriebsarzt entnommen werden, molekularbiologisch auf SARS-CoV-2 und detektieren damit akute Infektionen bzw. potenzielle Virusausscheider.

Darüber hinaus können wir auch Blutproben, welche von ihrem betriebsinternen Ärzteteam entnommen werden, auf spezifische SARS-CoV-2-IgG und IgM-Antikörper testen. Diese weisen auf überstandene Infektionen und damit auf eine mögliche bestehende Immunität hin.

Gerne erstellen wir ein kundenspezifisches Angebot für die systematische Testung Ihrer Mitarbeiter.

BAG_Vergütung Analysen auf SARS-CoV-2
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Bitte kontaktieren Sie uns bei Interesse.

1. Juli 2020

GobiX GmbH und Biolytix AG vereinen ihre Kräfte, um ein schlüsselfertiges, CE zertifiziertes COVID-19 Testkitproduktionssystem bereitzustellen

Biolytix_Gobix

Dieses ermöglicht eine unabhängige Vor-Ort-Produktion, wo und wann auch immer sie benötigt wird.

Baar, Schweiz – 30 Juni 2020 GobiX GmbH, ein MedTech Startup sowie Biolytix AG, ein ISO 17025-akkreditiertes Dienstleistungslabor mit Sitz mit Sitz in der Schweiz, verkünden ihre Zusammenarbeit, um sich dem Problem der globalen COVID-19 Testkitknappheit anzunehmen. Dieses Vorhaben wird dank Formlabs, einer der führenden auf 3D Druck spezialisierten Firmen, ermöglicht. Diese Zusammenarbeit erlaubt GobiX GmbH die schnelle Bereitstellung von nasalen COVID-19 Test-Tupfer, mit Virus deaktivierenden und konservierendem Lösungspuffer für flüssige Proben und die Wissensweitergabe zur Verbesserung von unabhängigen Testeinrichtungen überall wo sie benötigt werden, überall auf der Welt.

Das aus Experten vieler Fachbereiche bestehende Team von GobiX GmbH und Biolytix AG schloss sich während des Höhepunkts des Corona-Ausbruchs, auf Grund der COVID-19 Nasopharyngal-Tupfer Knappheit, kurzerhand in der Schweiz zusammen. In weniger als einem Monat hatte die Schweiz die nötigen Materialien und verfügte über das nötige Wissen, um genug eigene Tests herzustellen, um damit alle Personen mit COVID-19 Symptomen zu testen.

Die Tupfer und die Lösung zur Sammlung der Viren, welche in der Schweiz vor der COVID-19 Krise verwendet wurden, wurden in anderen Ländern hergestellt, was die Schweiz extrem anfällig für Störungen oder Unterbrechungen der Versorgungskette machte. Wegen der globalen Knappheit und auch um eine Unabhängigkeit von internationalen Versorgungsketten sicherzustellen, startete der Oberfeldarzt der Schweizer Armee, welcher verantwortlich für die Koordinierung der Vorbereitungen und den Einsatz der schweizerischen Gesundheitsressourcen in besonderen und aussergewöhnlichen Situationen ist, kollaborative Bemühungen, um eine Produktion innerhalb der Schweizer Grenzen zu ermöglichen.

Dank der raschen Zusammenarbeit zwischen der Armee, GobiX GmbH, seinen Partnern Formlabs und Biolytix AG, sowie freiwilligen Experten im Bereich Gesundheit, hat die Schweiz eine eigene COVID-19 Testkitproduktionskette innerhalb ihrer Grenzen in weniger als einem Monat errichten können – ein Prozess der normalerweise Monate oder gar Jahre dauert.

In dieser Zeit nutzte die GobiX GmbH ihr medizinisches und technisches Know-how und erschloss in ihrem Netzwerk ein schnelles, skalierbares System für die Tupfer- und Transportflüssigkeitsproduktion.

Das Tupfer-Design – entwickelt von GobiX GmbH-Mitbegründer Patrice Gobat, Maschinenbauingenieur und 3D-Druck-Experte der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) – kann bei Bedarf massstabsgetreu gedruckt werden, wobei jeder Drucker im Büroformat bis zu mehrere hundert Tupfer pro Tag herstellen kann.

Der Arzt und Mitbegründer der GobiX GmbH, Michel Bielecki, teilte mit, dass das Unternehmen ihre Lösung im April 2020 erfolgreich für eine Studie an 440 Schweizer Armee-Mitarbeitern prototypisiert und eingesetzt habe. «Zwei der grossen Probleme bei COVID-19 Tests sind einerseits: Die Verfügbarkeit von Testkits, weil wir uns auf die externe Produktion verlassen und andererseits: Die Genauigkeit und der Komfort, da die Verwendung eines Baumwolltupfers, die derzeit wegen des Optionsmangels weit verbreitet ist, sehr ungenau für diagnostische Zwecke und zugleich unangenehm für den Patienten ist. Unsere Lösung kann den Mangel nicht vollständig aus der Welt schaffen, aber sie stellt sicher, dass wir einen effizienten und komfortablen Abstrich haben und kurzfristige Engpässe, in Zeiten in denen das Timing entscheidend ist, umgehen können.»

Die Tupfer, die GobiX während des ersten Schweizer COVID-19 Ausbruchs im Tessin (Schweiz) entworfen und von einem Team von zehn Ärzten und medizinischen Laboranalysten auf Effizienz, Testfreundlichkeit und Patientenkomfort klinisch hat testen lassen, sind als Medizinprodukt der Klasse I CE-zertifiziert und in Produktion. Die GobiX GmbH produziert und verpackt die Tupfer für den landesweiten Vertrieb an Teststandorten.

Divisionär Andreas Stettbacher, Oberfeldarzt der Schweizer Armee und Beauftragter des Bundesrats erklärt: «Es ist eine Frage der nationalen Sicherheit, COVID-19 Prüfsysteme im Land bereitstellen zu können. Durch enge Zusammenarbeit mit alten und neuen Partnern haben wir in Rekordzeit eine neue Schweizer Testproduktion geschaffen. Von der Idee bis zur Umsetzung in nur zwei Wochen zeigt sie die Resilienz und Innovationsfähigkeit der öffentlich-privaten Schweizer Partnerschaften, um den Herausforderungen unserer Gesellschaft zu begegnen.»

Adrian Härri, CEO der Biolytix AG sagt: «Der Schlüssel zur Bekämpfung von COVID-19 besteht darin, die infizierten Personen so früh wie möglich zu identifizieren. Das ist auch die Motivation für unsere Zusammenarbeit mit GobiX und Formlabs – wir arbeiten zusammen, um den kritischen Bedarf an Arbeitsmitteln und Ausrüstungsgegenständen, die für die sichere Beprobung und den Transport von viralen Proben benötigt werden, zu decken. Eine der grossen Herausforderungen besteht darin, den Transport des pathogenen Virus in die Analyseeinrichtung ohne erhöhte Risiken zu transportieren. Unsere Probenentnahmeflüssigkeit deaktiviert das Virus bei Kontakt, konserviert die virale RNA für bis zu vier Tage und erfordert keinen gekühlten Transport, was Tests an entlegenen Orten und die Sicherheit aller Beteiligten erheblich verbessert. Darüber hinaus haben Vergleichstests gezeigt, dass die 3D-gedruckten Tupfer im Vergleich zu ihren herkömmlichen Gegenspieler eine höhere Menge an RNA liefern und die Genauigkeit der real-time PCR-Tests deutlich verbessern. Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Entwicklung in dieser globalen Krise zu präzisen Tests beitragen wird.»

Stefan Holländer, General Manager von Formlabs EMEA meint dazu: «Ein einziger Form-3B-Drucker kann Hunderte von Tupfern pro Tag mit einem zertifizierten, biokompatiblen Material der Klasse 1 herstellen. Der Form 3B-Drucker ermöglicht eine schnelle, lokalisierte Produktion von essentiellen Werkzeugen, die benötigt werden, um Mitarbeiter im Gesundheitswesen an der Front der COVID-19 Pandemie zu unterstützen. Wir freuen uns, dass 3D-gedruckte Tupfer der GobiX GmbH Schweiz nun ihren Teil dazu beitragen, COVID-19 Tests schnell und wirtschaftlich zu erweitern, um Leben in schwer betroffenen Gebieten weltweit zu retten.»

GobiX GbmH ging eine Partnerschaft mit Inqaba Biotechnical Industries (Pty) Ltd ein, um Abstrichproduktionssysteme in Subsahara-Afrika zu vertreiben. Dr. Oliver Preisig, Executive Director von Inqaba Biotechnical Industries (Pty) Ltd, erklärte: «Der gesamte afrikanische Kontinent ist von der, durch die Grenzschliessungen noch zusätzlich verstärkten, Knappheit der COVID-19 Testkomponenten betroffen. Dank der strategischen Partnerschaft mit der GobiX GmbH für die Abstrichproduktionssysteme und der eigenen Infrastruktur mit Büros in Ghana, Nigeria, Kenia, Senegal und Tansania, sowie Mitarbeitern in Namibia, Uganda, Kamerun, Mali und Simbabwe, haben wir die einzigartige Fähigkeit, umfassende Tests in ganz Afrika zu ermöglichen. Dieses für ein Life-Science-Unternehmen einzigartige Netzwerk ist derzeit unerlässlich, um die COVID-19 Tests in Subsahara-Afrika zu unterstützen, da wir Teammitglieder in jedem dieser Länder haben. Wir sind bereit, das Tupfer-Produktionssystem sofort und ohne Verzögerung zu implementieren, Leute testen zu lassen und zu helfen die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.»

Prof. Patricia Schlagenhauf, Co-Direktorin des WHO Collaborating Centre for Travellers Health an der Universität Zürich (UZH) und COVID-19 Forschungspartnerin des GobiX-Mitbegründers M. Bielecki, sagte: «Der Zugang zu Tests und Testkits ist besonders in ressourcenschwachen, gefährdeten Ländern wichtig. Ohne Tests werden die Entwicklungsländer nicht in der Lage sein, die Ausbreitung von COVID-19 zu überwachen und zu kontrollieren.»

Medienmitteilung (DE)

2. Juni 2020

Nahrungsergänzungsmittel Reinheitsprüfung in NMN und Schwermetall-Screening

Nahrungsergänzungsmittel - Food Supplements

Das Schweizer Recht definiert Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel, die dazu bestimmt sind, die normale Ernährung zu ergänzen. Sie bestehen aus Einzel- oder Mehrfachkonzentraten von Vitaminen, Mineralstoffen oder anderen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung und werden in dosierter Form vermarktet.

Das Gesetz unterscheidet auch zwischen Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. niedrig dosierte Vitaminpräparate und angereicherte Lebensmittel) und Heilmittel (z.B. hochdosierte Vitaminpräparate mit Heilanpreisungen und Behauptungen über die medizinische Wirkung).

Viele Nahrungsergänzungsmittel, Nährstoffzusätze und andere nicht regulierte Nahrungsergänzungsmittel durchlaufen Popularitätszyklen. Biolytix beobachtet diese Zyklen durch die verschiedenen Kundenwünsche und Anfragen, die sie erhält. Eine besonders häufig gestellte Frage ist die Überprüfung des Reinheitsgehalts von Nicotinamidmononukleotid oder NMN.

Nicotinamidmononukleotid (NMN) wird oft über das Internet verkauft, mit dem Versprechen, das Altern zu verlangsamen, und mit der Behauptung, eine längere Lebensdauer zu fördern. Aufgrund der hohen Nachfrage und der hohen Produktkosten scheinen einige nicht vertrauenswürdige Unternehmen begonnen zu haben, gefälschte NMN-Präparate zu verkaufen.

 

Prüfung der Reinheit von NMN und Schwermetall-Screening

 

Wir bieten NMN-Reinheitsanalysen an und empfehlen dringend das Produkt auch auf Schwermetalle zu testen, um sicherzustellen, dass das Produkt das enthält, was es verspricht.

  • Nicotinamid-Mononukleotid-Analyse (HPLC-MS/MS): 250 CHF/Probe
  • Schwermetall-Screening (ICP-MS): 350 CHF/Probe

Wir analysieren folgenden Elemente:

 

AluminiumMangan
AntimonMolybdän
ArsenNatrium
BariumNickel
BerylliumPhosphor
BismutPlatin
BleiQuecksilber
BorRhodium
KadmiumSelen
KalziumSilber
CäsiumStrontium
ChromThallium
EisenThorium
GalliumTitan
GoldUran
KaliumVanadium
KobaltWolfram
KupferZink
LanthanZinn
LithiumZirkonium
Magnesium

 

Disclaimer / Quellen
Kontaktieren Sie uns

24. April 2020

Biolytix: Öffnungszeiten über 1. Mai - Tag der Arbeit

Unsere Labors bleiben am 1. Mai 2020 – Tag der Arbeit geschlossen. Bitte beachten Sie die angepassten Daten für Ihre Planung und Logistik:

Wasser- und Lebensmittelproben – Mikrobiologie
Um Resultate noch vor dem Tag der Arbeit garantieren zu können, benötigen wir Trinkwasser- und Lebensmittelproben bis Montag, 27. April 2020 bis 12:00 Uhr:

Wasserproben zur Prüfung auf Trinkwasserhygiene:
– Proben mit Eingang Montag, 27. April 2020 -> Analysebericht 30. April 2020
– Proben mit Eingang ab Dienstag, 28. April – 30. April 2020 -> Analysebericht 4. Mai 2020

Probenannahme Wasser – Mikrobiologie
Wasserproben zur Prüfung auf Trinkwasserhygiene und Legionellen können in der Woche vom 27. April bis Donnerstag 30. April um 15 Uhr entgegengenommen werden.

Allergene- und GVO-Proben
Freitag, 01.05. 2020: kein Empfang, Analyse und Bearbeitung von EXPRESS- und NEXT-DAY-Proben

Ab Montag, 4. Mai 2020 sind wir wieder mit normalen Öffnungszeiten für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

-Biolytix Team

6. April 2020

Öffnungszeiten über Osterfeiertage 2020

Auf Grund der Osterfeiertage bleibt die Biolytix AG am Freitag, 10. April 2020 sowie am Montag, 13. April 2020 geschlossen.

Für Ihre Planung und Logistik bitten wir Sie daher um Beachtung folgender Hinweise:

Mikrobiologie – Wasser- und Lebensmittelproben 
Bitte beachten Sie, dass wir in der Woche 15 (vor Ostern) Trinkwasser- und Legionellen-Proben nur bis Donnerstag, 9. April 2020 um 16:00 Uhr für die entsprechenden Analysen entgegennehmen können.

Mikrobiologische Resultate werden für abgeschlossene Aufträge ab Dienstag, 14. April 2020 verfügbar sein.

Express: Allergen-Lebensmittelproben, sowie Futtermittel und Saatgut Proben
24 Stunden Express: Bei Probeneingang bis Mittwoch, 8. April 2020 kann das Resultat am Donnerstag, 9. April 2020 garantiert werden.

8 Stunden Superexpress: Bei Probeneingang bis Donnerstag, 9. April 2020 bis 11:00 Uhr kann das Resultat am Donnerstag, 9. April 2020 abends garantiert werden.

Ab Dienstag 14. April 2020 sind wir wieder mit normalen Öffnungszeiten für Sie da!

Zusammenfassung
Biolytix bleibt an folgenden Tagen geschlossen:
– Freitag, 10. April 2020 Karfreitag
– Montag, 13. April 2020 Ostermontag

18. März 2020

Coronavirus / Covid-19 Biolytix ist geöffnet und analysiert weiterhin

Biolytix AG bleibt geöffnet und bietet ihre Dienstleistungen wie gewohnt an. Wir rechnen mit keinen nennenswerten Verzögerungen.

Kontaktieren Sie uns!

20. November 2019

Biolytix AG kann Xylella fastidiosa nachweisen und produziert auf Anfrage Kits

Xylella Olivenbaum in Apulien

– Xylella fastidiosa verursacht grosse Schäden an Kulturpflanzen in Europa, vor allem in Italien, Spanien und Frankreich
– Real-time PCR Analysekits für Xylella fastidiosa auf Anfrage erhältlich

Witterswil, 20. November 2019 – Xylella fastidiosa, ein vektorübertragenes bakterielles Pflanzenpathogen, verursacht derzeit in Teilen Europas grosse Probleme. Xylella fastidiosa wurde im Jahr 2013 an Olivenbäumen in Süditalien erstmals in Europa nachgewiesen. Seitdem wurde das krankheitserregende Bakterium auch in Frankreich, Spanien und Deutschland gemeldet.

Im süditalienischen Salento hat das pathogene Bakterium zum sogenannten «Olive Quick-Down-Syndrom» (OQDS) geführt, was das Absterben der Blätter, Zweige und Äste des Olivenbaums zur Folge hat, so dass die Bäume keine Olivenpflanzen mehr produzieren können.

«Planzenpathogene wie Xylella fastidiosa können schwerwiegende Einflüsse auf die Wirtschaft von ganzen Regionen haben, vor allem wenn die Krankheit auf wichtige Nutzpflanzen übertragen wird» sagt Dr. Ralf Seyfarth, CSO der Biolytix.

Die Geschwindigkeit und Präsentation der Symptome auf der Pflanze hängt sehr stark von folgenden Faktoren ab: Wirtspflanzenart, dem Niveau des bakteriellen Inokulums, der beteiligten Unterarten und sogar den spezifischen Rekombinationen innerhalb derselben oder verschiedener Unterarten sowie den klimatischen Bedingungen. (siehe Merkblatt von Agroscope: Das Feuerbakterium – Xylella fastidiosa)

Dank unserem Team von engagierten Wissenschaftlern sind wir in der Lage, eine Analysemethode für den Nachweis von Xylella fastidiosa anzubieten. Wenn ein Verdacht auf Xylella besteht und Sie sicher gehen wollen, dass es sich nicht um Xylella fastidiosa handelt – kontaktieren Sie uns!

Für Analyselabors und Institute: Wir stellen auch Xylella fastidiosa real-time PCR Analysekits für sämtlichen gängigen real-time PCR Geräte her.

Kontaktieren Sie uns!
Quellen:
  • https://www.blw.admin.ch/blw/en/home/nachhaltige-produktion/pflanzenschutz/pflanzengesundheit-eidg-pflanzenschutzdienst/schutz-vor-besonders-gefaehrlichen-schadorganismen/xylella-fastidiosa.html
  • https://www.researchgate.net/figure/Xylella-fastidiosa-the-causal-agent-of-Pierces-and-other-diseases-Credits-Dr_fig1_237746731
  • https://ec.europa.eu/food/plant/plant_health_biosecurity/legislation/emergency_measures/xylella-fastidiosa_en
  • https://www.efsa.europa.eu/en/topics/topic/xylella-fastidiosa
  • http://www.confor.org.uk/media/246789/9-things-you-need-to-know-about-x-fastidiosa.pdf

7. Dezember 2018

Tod von Verwaltungsrat Prof. Dr. Oreste Ghisalba

Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat der Biolytix haben die schmerzliche Pflicht zu informieren, dass Prof. Dr. Oreste Ghisalba, Biolytix Gründungsmitglied, Verwaltungsratsmitglied der ersten Stunde und langjähriger Freund, am 4. Dezember 2018 im Alter von 72 Jahren unerwartet hingeschieden ist.

Das gesamte Biolytix Team spricht seiner Ehefrau und der ganzen Familie ihr aufrichtiges Beileid aus.

Mit Oreste Ghisalba verlieren wir einen langjährigen Freund und kompetenten Kollegen. Seine langjährige Erfahrung und sein Netzwerk haben die Firma von Anfang an geprägt und waren essentiell für den Erfolg der Firma.

Der Verwaltungsrat wird die Nachfolge von Oreste zu gegebener Zeit in Angriff nehmen.

18. Oktober 2018

Häufung von Listeriose-Fällen in der Schweiz

Listeriose

– Bundesamt für Gesundheit informiert: Ungeklärte Häufung von Listeriose-Fällen
– Listeriose wird durch Bakterium Listeria monocytogenes verursacht
– Biolytix analysiert Lebensmittel routinemässig auf Listeria monocytogenes

Witterswil, 18. Oktober 2018 – Seit Mitte 2018 zeigt die wöchentliche Statistik vom Bundesamt für Gesundheit eine ungewohnte Zunahme von Listeriose-Fällen auf. Das Bakterium Listeria monocytogenes, kommt in der Umwelt fast überall vor und kann bei einer Infektion zu einer Listerioseerkrankung beim Menschen führen.

Eine Übertragung erfolgt insbesondere durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Die Listeriose ist eine eher seltene Infektionskrankheit, sie kann aber bei immungeschwächten Personen schwere Folgen haben. Bei Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit Listerien infizieren, kann es auch zu einer Ansteckung des Kindes kommen.

Als Infektionsquellen kommen tierische Lebensmittel wie Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Rohmilch und Milchprodukte (z.B. Weichkäse), aber auch pflanzliche Lebensmittel (z.B. vorgeschnittene Salate oder Früchte) infrage.

Biolytix analysiert verschiedene Lebensmittel routinemässig auf Listeria monocytogenes und kann qualitative und quantitative Testmethoden anbieten.

Das Resultat steht innerhalb von 3-4 Tagen zu Verfügung. Senden Sie uns bei Interesse Ihre Lebensmittelproben mit dem unten angehängten Auftragsformular.

Nachweis von Listeria monocytogenes

Methode:
real-time PCR, nach Anreicherung gem. EN/ISO 11290-1, qualitativ
Dauer: 3-4 Tage
Analysecode: Lmo

Methode:
Keimzählung gemäss EN/ISO 11290-2, quantitativ
Dauer: 3-4 Tage
Analysecode: Lmo quant

(Quelle: BAG Bulletin 42/18: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/aktuell/news/bag-bulletin.html)

Weitere Analysen im Bereich Mikroorganismen.

2. Juli 2018

Biolytix AG feiert 20 Jahre Jubiläum mit neuem Logo, neuer Webseite und neuen Projekten

– Jubiläumsfest im Technologie Zentrum Witterswil mit über 100 geladenen Gästen
– Neues Logo, neue Webseite, neues Kundenportal – wurden am Jubiläum enthüllt und vorgestellt
– Reden von Christoph Keigel (Verwaltungspräsident Biolytix AG), Dr. Remo Ankli (Solothurner Regierungsrat) und Adrian Härri (Gründer und CEO Biolytix AG).

Witterswil, 2. Juli 2018 – Mit einem grossen Fest hat Biolytix AG, im Technologie Zentrum Witterswil am 29. Juni 2018 ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Das Dienstleistungslabor für molekular- und mikrobiologische Analysen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten national und international einen Namen gemacht und konnte sich bei über 100 internationalen geladenen Gästen für das Vertrauen und die Treue bedanken.

Was vor zwanzig Jahren mit zwei Mitarbeitern und einer Idee begonnen hat, ist heute ein Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern. Um den innovativen Fortschritt der letzten Jahre auch im Erscheinungsbild widerzuspiegeln, hat die Biolytix am Fest vor versammelten Publikum ihre neue Marke enthüllt.

«Das neue Auftreten der Biolytix transportiert das alte Logo in eine neue und digitale Welt. Es steht für die Digitalisierung und Modernisierung des Unternehmens.» sagt Adrian Härri, CEO und Gründer der Biolytix.

Gleichzeitig wurde mit der neuen Marke auch die Webseite der Biolytix neu-lanciert und ein neues Kundenportal für die Kunden angekündigt. Das neue Kundenportal wird im dritten Quartal 2018 ausgewählten Kunden erstmals präsentiert und soll den Datentransfer und die Kommunikation signifikant erleichtern und verbessern.

Verwaltungsratspräsident der Biolytix AG, Christoph Keigel, hat in seiner Ansprache verschiedene Lichtblicke der letzten 20 Jahre der Biolytix hervorgehoben und sich bei der Geschäftsleitung sowie den Mitarbeitern bedankt.

Dr. Remo Ankli, Solothurner Regierungsrat für Bildung und Kultur konnte die Wichtigkeit der KMU-Rolle in der Schweizer Wirtschaft unterstreichen.

Medienanfragen an:

Marco Ferraro
+41 61 725 20 70
marco.ferraro@biolytix.ch

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15. Juni 2018

Biolytix AG feiert am 29. Juni ihr 20-jähriges Jubiläum

Witterswil, 15. Juni 2018 – Mit einem grossen Jubiläumsfest feiert die Biolytix AG, im Technologie Park in Witterswil, am 29. Juni 2018 ihr 20-jähriges Bestehen.

  • Nachweis von gentechnisch veränderte Organismen und Allergenen in Lebensmitteln seit 20 Jahren das Kerngeschäft der Biolytix
  • Rückblick in die Vergangenheit: Pferdefleischskandal im Jahr 2013 und Kurzarbeit
  • Regional und International vernetzt: Vom Schrebergärtner zum internationalen Grosskonzern

Biolytix AG wurde am 29. Juni 1998 in Witterswil gegründet und hat sich in den letzten 20 Geschäftsjahren als Dienstleistungslabor für molekular- und mikrobiologische Analysen national und international einen Namen gemacht. Was mit zwei Mitarbeitern und einer Idee begonnen hat, ist heute ein Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern.

Die Biolytix hat die Serviceleistungen stetig erweitern können. Zum Kerngeschäft gehört weiterhin der Nachweis von GVO (gentechnisch veränderte Organismen) in Lebens- und Futtermitteln, aber auch die Detektion von Allergenen in Nahrungsmitteln. Unter Anderem hat sich Biolytix auf die genetische Speziesidentifikation spezialisiert. So konnte sie während dem Pferdefleischskandal im Jahr 2013 vielen Kunden mit DNA-Analysen unterstützend zur Seite stehen.

«Das Pferdefleischskandal war wirklich eine spannende Zeit für uns. Da konnten wir aus unserem vollen Ehrfahrungsschatz schöpfen und unseren Kunden wirklich helfen. Das wurde auch in den Medien ziemlich breitgetreten» erinnert sich Adrian Härri, CEO und Gründer der Biolytix.

Die negativen Lichtblicke des KMU Daseins

In den letzten zwei Jahrzehnten hat Biolytix nicht nur positive Highlights. Die Aufhebung des Euro Mindestkurs, das Abspringen eines Grosskunden und Veränderungen im Markt haben die Biolytix dazu gezwungen stehts innovativ und flexibel auf die verschiedensten Gegebenheiten zu reagieren.

So musste die Geschäftsleitung der Biolytix im Jahr 2011 mehreren Mitarbeitern kündigen und Kurzarbeit einführen um die schwierige Auftragslage zu kompensieren.

«In den letzten 20 Jahren war nicht immer alles rosig.» erinnert sich Adrian Härri. «Vor sieben Jahren hatten wir schwierige Zeiten. Die Mitglieder der Geschäftsleitung hatten da schon ein paar schlaflose Nächte, aber letztendlich hat uns diese Erfahrung geprägt und uns für die Zukunft gewappnet.»

Regionale Firma mit Internationale Kunden und Projekten

Die Biolytix ist stolz darauf regional, national sowie auch international gut vernetzt zu sein. Biolytix hat schon seit der Gründung eine ungeschriebene Regel, dass kein Kunde zurückgewiesen wird. Wenn ein Gymnasiast eine Abklatschprobe für ein Schulprojekt machen will oder der lokale Rentner die Schrebergartenerde untersuchen will, sucht Biolytix eine Lösung.

Die Kundenfreundlichkeit wird nicht nur von den «kleinen» geschätzt, sondern wird auch von den grösseren Firmen gelobt. So zählt Biolytix mehrere Schweizer SMI Firmen zu ihren Kunden.

Biolytix bietet ihre Dienstleistungen aber auch über die Landesgrenzen aus an. Über 35% des Umsatzes wurden im letzten Jahr ausserhalb der Schweiz generiert. Aufträge aus über dreissig Ländern (von Bangladesch bis Zimbabwe) wurden an die Biolytix in Witterswil geschickt.

Danksagung und Zukunftsaussichten

Dank einem hoch-qualifizierten und motivierten Team konnte sich die Biolytix in den letzten Jahren einen guten Namen über die Landesgrenzen hinaus machen. So werden heute mehr als 30 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt.

Als Dankeschön für den Erfolg der Biolytix werden wir am 29. Juni 2018 mit Mitarbeitern, Kunden, Aktionären und Freunden der Biolytix AG ein rauschendes Jubiläumsfest feiern. Zu den Highlights des Abends werden kurze Ansprachen vom Veraltungspräsidenten Christoph Keigel (Garage Keigel AG), Regierungsrat Dr. Remo Ankli (Vorsteher Departement für Bildung und Kultur) und CEO Adrian Härri sein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Baselbieter Band “Filet of Soul“.

«Wir schauen auf zwanzig erfolgreiche Jahre zurück und freuen uns dies mit den Mitarbeitern, Kunden und Aktionären feiern zu dürfen. Wir werden aber nicht auf den Lorbeeren ruhen, sondern weiterhin in die Zukunft der Biolytix investieren.» sagt Adrian Härri. «Wir werden auch in den kommenden Jahren auf die Stärken der Biolytix setzen: Auftragsanalytik in bester Qualität, mit technologisch modernsten Geräten und mit einem hohen Grad an individualisierter Beratung zu erbringen».

Medien Anfragen an:

Marco Ferraro
+41 61 725 20 70
marco.ferraro@biolytix.ch

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13. Juni 2018

Ethoxyquin in Fischfutter

Ethoxyquin in Fisch

Ethoxyquin ist ein Antioxidans, das die Oxidation von lipophilen Vitaminen (Carotin, Xanthophylle, Vitamin A und Vitamin E) verzögert. Es wurde häufig zur Konservierung von Fischmehl (insbesondere Futter für Fischfarmen) verwendet. Vor seinem Verbot als Pflanzenschutzmittel wurde Ethoxyquin auch als Nacherntebehandlung gegen Säuren in Äpfeln und Birnen verwendet.

Im Juni 2017 hat die Europäische Kommission mit der Veröffentlichung der Verordnung (EU) 2017/962 die Zulassung für das Antioxidans Ethoxyquin (EQ) als Futtermittelzusatzstoff formell ausgesetzt.

Biolytix kann helfen, die Ethoxyquin-Werte in Fischfutter und Fischfleisch zu überprüfen. Die Nachweisgrenzen sind extrem empfindlich (?g / kg = Parts per Billion)

Nachweisgrenzen

Ethoxyquin + Ethoxyquin-Dimer: 2 µg/kg + 5 µg/kg
BHA (Butylhydroxyanisol / E320):  10 µg/kg
BHT (Butylhydroxytoluol / E321):  10 µg/kg

(Quelle: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32017R0962&fro

Kontaktieren Sie uns heute noch für eine unverbindliche Preisofferte!

24. Mai 2018

In der Gemeinde Liesberg wurde Arsen im Boden gefunden

Arsen Analyse

Gemäss einem Zeitungsartikel in der Basellandschaftlichen Zeitung wurde in der Gemeinde Liesberg Arsen in den Böden gefunden.

Die Behörden warnen vor dem Verzehr und dem Anbau von Gemüse in den betroffenen Gebieten.

„Leider kommt es öfters vor, dass wir schädliche Substanzen im Alltag finden.“ sagt CEO Adrian Härri, „Mit unseren Analysen können wir Gewissheit schaffen.“

Wir unterstützen bei der Bodenanalyse. Wenn Sie Ihren Boden (z.B. Erde, Sand, Schlamm,..), oder auch Gemüse oder Früchte analysieren wollen, senden Sie uns 10 Gramm zu. Das Resultat erhalten Sie in 2-5 Arbeitstagen. Die Kosten dafür sind CHF 60 (exkl. MwSt.).

Bei Fragen sind wir natürlich für Sie da!

Angebot ist bis Ende Juni 2018 gültig.

Kontaktieren Sie uns heute noch!

26. April 2018

Der Frühling ist da, Zeit den Schrebergarten aufzuräumen

Schrebergarten

Der Frühling ist da und der Sommer steht vor der Tür. Zeit, den Schrebergarten aufzuräumen und den ersten Salat und die Karotten zu säen.

Bei der Anwendung von Pestiziden ist aber Vorsicht zu bieten. In der Schweiz werden bis zu 200 Tonnen Pflanzenschutzmittel jährlich zu privaten Zwecken eingesetzt.

„Wir haben schon öfters erhöhte Pestizidwerte und Schwermetalle in regionalen Gärten gemessen.“ sagt CEO Adrian Härri, „Leider ist es den Hobbygärtnern oft nicht bewusst wie viele Schadstoffe sich in ihrem Garten befinden.“

Biolytix analysiert das Gemüse und die Erde auf Pestizide und Schwermetalle (Blei, Cadmium, Kupfer und Zink) um sicherzugehen, dass das harterarbeitete Gemüse ohne Sorge genossen werden kann.

(Quelle: www.zeit.de/2018/16/schrebergaerten-schweiz-umweltschutz)

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13. April 2018

Dentalytix - Teil der Biolytix

Dentalytix - Now part of Biolytix

Es freut uns anzukündigen, dass per 1. April 2018 das Dentalytix Geschäft von Prochema AG, Allschwil, an die Biolytix AG übergegangen ist.

Als regionales ISO17025 akkreditiertes Dienstleistungslabor hat sich Biolytix in den letzten 20 Jahren in der Schweiz im Bereich der Molekular- und Mikrobiologieanalysen etabliert. Vor allem in der Hygienekontrolle hat Biolytix sehr viel Erfahrung.

„Dentalytix wurde von Prochema professionell geführt und aufgebaut. Wir freuen uns die gute Arbeit weiterzuführen und das Dienstleistungsangebot für die Kunden zu erweitern“, sagte Adrian Härri, CEO.

Wir freuen uns in Zukunft das Hygienemonitoring in Zahnarztpraxen unter dem Geschäftsbereich Dentalytix anzubieten. Es wird nicht nur die fachgerechte Reinigung von Oberflächen und Geräten geprüft, sondern auch die Wasserqualität und der Hygienestatus der Hände des Personals getestet.

14. August 2017

"Giftspuren im Biolachs" Biolytix Zitiert im Tages-Anzeiger

Adrian Härri, Chef von Biolytix, einem Unternehmen, das molekularbiologische und mikrobiologische Analysen durchführt, weist das Gift in Biofischen immer wieder nach.

«Wir hatten noch nie eine Probe, die kein Ethoxyquin enthielt», sagt Härri. Wer meint, dass der Bioräucherlachs beim Grossverteiler seines Vertrauens frei von Pestiziden ist, liegt falsch. «Eigentlich werden Konsumenten mit dem Biolabel getäuscht», sagt Härri.

Hier zum Artikel

11. Mai 2017

GVO Petunien auf dem Markt!

Evira (Finnische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat am 27.04.2017 auf ihrer Internetseite veröffentlicht, dass in Petunien gentechnische Veränderungen nachgewiesen werden konnten. Es handelte sich dabei um Petunien mit orangefarbenen Blüten, die in Finnland unter den Handelsnamen Pegasus Orange Morn, Pegasus Orange, Pegasus Table Orange, Potunia Plus Papaya, Go!Tunia Orange, Bonnie Orange, Sanguna Patio Salmon und Sanguna Salmon vermarktet werden.

Die Biolytix AG ist ab sofort im Stande, entsprechende Analysen zur Prüfung auf GVO-Petunien in ihrem ISO 17025 akkreditierten Labor vorzunehmen. Alles was es dazu braucht, sind 10 g Pflanzenmaterial. Neben Pflanzenteilen kann auch Saatgut untersucht werden, um festzustellen, ob die entsprechenden GVO-Marker nachweisbar sind. Die Analyse wird in 2-5 Arbeitstagen für 162 CHF durchgeführt. Expressanalysen sind nach Absprache innerhalb von 24 h oder als innerhalb von 8 Arbeitsstunden Superexpressanalysen möglich.

Angebot bis Ende Dezember 2017 gültig.

Melden Sie sich bei Fragen.

14. Januar 2016

Bakterien: Biolytix im SRF 1 "Einstein"

Einstein Biolytix Video

Am 14 Januar 2016 war Biolytix als Bakterienexperte bei der Fernsehsendung Einstein dabei. (Biolytix Einsatz von Min. 04:34)

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