Reptiliendiagnostik
Parasitäre Infektionen gehören zu den in der Terraristik häufig auftretenden Erkrankungen und können, abhängig von der Parasitenart und der Befallsstärke, zu unterschiedlichen klinischen Symptomen bis hin zum Tod führen.
Die parasitologische Kotuntersuchung sollte deswegen bei Reptilien regelmässig durchgeführt werden. Diese dient sowohl zur Prävention im Rahmen der Quarantäne, als auch als Basis für eine gezielte Therapie.
In folgenden Situationen sollten Sie eine parasitologische Kotprobe durchführen:
- Beim Zukauf neuer Tiere in der Quarantänezeit
- Mind. 1x pro Jahr. Am Besten 10 Wochen vor dem Winterschlaf, damit genügend Zeit für eine allfällige Therapie bleibt.
- Bei Verhaltensauffälligkeiten (Abgeschlagenheit, Unruhe, Erbrechen, verminderte Nahrungsaufnahme, veränderte Kotkonsistenz)
- Zur wiederholten Kontrolle des Behandlungserfolges
Biolytix ist spezialisiert auf Kotuntersuchungen von Reptilien. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite, damit die für Ihre Bedürfnisse beste Lösung gefunden werden kann.
Unsere Services umfassen:
- Parasitologie (SAF-Konzentrationsverfahren, Nativausstrich, Flotation und Cryptosporidien: Färbung / ELISA)
- Bakteriologie / Mikrobiologie
- Mykologie
Hier finden Sie das Auftragsformular und die Preisliste .
Bitte bei Probennahme und Probenversand beachten:
- Kot muss möglichst frisch (max. 1-2 Tage) und möglichst frei von Terrariumsubstrat (v.a. Erde) sein
- Zur zuverlässigen Erfassung der wichtigsten Parasiten empfiehlt sich die Untersuchung von Nativ- und SAF fixierten Proben.
- Austrocknung der Probe durch Zufügen einiger Tropfen Leitungswasser verhindern, Kotprobe nicht einfrieren.
- Bitte verwenden Sie zum Versand das adressierte Couvert und die mitgelieferten Probenröhrchen. Probenröhrchen und Verpackungsmaterial können bei der Biolytix AG bezogen werden unter Tel. 061/ 725’20’70 oder mailbox@biolytix.ch .
Der Kot sollte wiederholt untersucht werden, da parasitäre Entwicklungsstadien intermittierend ausgeschieden werden. Die Therapie sollte nicht allein auf dem Laborbefund basieren, sondern den Allgemeinzustandes des Tieres berücksichtigen. Ziehen Sie bitte Ihren Tierarzt zur Behandlung hinzu.
